#11 Vom Glück verarscht?

Teil 1: Eines Tages werde ich glücklich sein... Oder doch nicht? Das eigene Glück auf später zu verschieben, darauf hinzuarbeiten und allein von äußeren Umständen abhängig zu machen, scheint mir ein äußerst frustrierendes, wenn nicht sogar lebensbedrohliches Unterfangen. Und dennoch tun wir es. Bereit für eine Alternative? Ich finde es ist Zeit für die Emanzipation des Glücks!

"Wenn ich dann den Mann, das Haus, den Job, den Erfolg, die Kinder habe, die ich mir wünsche - dann werde ich glücklich und zufrieden sein", sagt diese so unglaublich engagierte, tapfere junge Frau, die mir da gegenübersitzt.

Kennst du das auch? So ähnlich? Vielleicht mit anderen Zielen?

Du bist unzufrieden mit deiner aktuellen Situation, also setzt du dir Ziele

Dahinter steckt die Idee: wenn du diese Ziele erreicht hast, dann wirst du endlich das Leben haben, das du dir vorstellst. Dann wirst du glücklich und zufrieden und erfüllt sein. Dann...

Vielleicht erreichst du deine Ziele sogar, bist glücklich, kurz... und ein paar Tage, Wochen, Monate oder vielleicht sogar Jahre (nach gekonnter Ablenkung) später wachst du ernüchtert auf und stellst fest, dass das ersehnte Glück nicht von Dauer war. Je nachdem wie du gestrickt bist quälst du dich dann mit Selbstzweifel oder die Menschen in deiner Umgebung mit Klageliedern und Vorwürfen. Irgendwann sagt dann eine bekannte Stimme in deinem Kopf "jetzt reiß' dich zusammen, du musst dich halt noch mehr anstrengen" oder "lass' es einfach, es hat eh keinen Sinn". Von den Menschen in deiner Umgebung hörst du dann vielleicht noch "Du hast doch alles, du bist doch eh mega erfolgreich" oder "Du bist doch noch so jung, du hast ja eh noch so viel Zeit, sei halt ein bisschen geduldiger". "Ich sollte eigentlich glücklich sein", denkst du dann selbst. Nur fühlen kannst du es nicht.

Es fühlt sich im Innen einfach nicht schön, glücklich und zufrieden an

Also was jetzt? Sollen wir einfach aufhören uns Ziele zu setzen? Nein! Absolut nicht! Ziele können uns eine Richtung geben, uns motivieren, uns helfen die eigenen Potenziale zu entdecken und uns schöne Erfolgserlebnisse beschere, die gefeiert werden wollen. Ich liebe Erfolg. Ich liebe es, wenn die Dinge genau so eintreffen wie ich es mir vorgestellt habe, oder sogar noch besser. Doch ist mir auch bewusst (und das habe ich, vermutlich genau wie du, zum Teil schon schmerzlich erfahren müssen), dass ich einerseits auf äußere Umstände nicht 100% Einfluss habe und sich andererseits die Erfolge oft auch garnicht sooo toll anfühlen, wie ursprünglich erwartet.

Also habe ich eines Tages beschlossen mein persönliches Glück zu emanzipieren!

Irgendwie ist es mit dem Glück & dem Erfolg ja auch wie mit der Henne & dem Ei - wir wissen nicht was zuerst da war. Also lass' uns die ganze Sache doch einfach mal umdrehen! Einfach nur aus Spaß am Entdecken neuer Möglichkeiten!

Lass' uns mal annehmen, dass nicht die Erfolgreichen glücklich sind,

sondern dass die Glücklichen erfolgreich sind!

Was würde das für dich bedeuten? Was müsstest du dann in deinem Leben verändern? Was müsstest du in dir verändern? Für welche neuen Gedanken, Gefühle, Gewohnheiten, Entscheidungen, Handlungen... müsstest du sorgen?

Würde es vielleicht bedeuten, dass du einen Weg finden müsstest, wie du dich heute schon, genau jetzt in diesem Moment glücklich und zufrieden fühlen kannst? Und das auch noch möglichst unabhängig von dem "Glücksfall", dass die Dinge genau so eintreffen, wie du sie dir erträumt hast?

Was braucht es um dein persönliches Glück

von den äußeren Ereignissen und Erfolgen zu emanzipieren?

Gib' deinem Hirn mal frisches Futter mit diesen ungewöhnlichen Fragen :)

Ich wünsche dir viele neue Erkenntnisse und einen gelungenen Perspektivenwechsel!

In Teil 2 des Artikels verrate ich dir dann meine Haupterkenntnis zum Thema Glück sowie die Alternative, die seither mein Leben bereichert. Sei gespannt :)

Alles Liebe & Lebensfrische,

Eure Conny

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