#12 Erobere dir dein Glück zurück

03/12/2017

Teil 2: Eines Tages werde ich glücklich sein... Oder doch nicht? Das eigene Glück auf später zu verschieben, darauf hinzuarbeiten und allein von äußeren Umständen abhängig zu machen, scheint mir ein äußerst frustrierendes, wenn nicht sogar lebensbedrohliches Unterfangen. Und dennoch tun wir es. Zeit für eine Alternative! Zeit dir dein Glück zurück zu erobern!


In Teil 1 "Vom Glück verarscht?" habe ich darüber geschrieben, dass wir tendenziell gewohnt sind uns glücksversprechende Ziele zu setzen. Vor allem dann, wenn wir in unserer aktuellen Situation unzufrieden sind. In den meisten Fällen, ist das Glück, das wir uns dadurch erwarten nur von kurzer Dauer. Wir sind frustriert und zweifeln an uns selbst, wenn wir feststellen, dass unser Leben im Außen vielleicht sogar ganz nett aussehen mag, sich im Inneren aber trotz aller Bemühungen einfach nicht schön, glücklich und zufrieden anfühlt. Die ein oder andere könnte sich dabei tatsächlich vom Glück verarscht fühlen.

 

Dabei ist es nicht verwunderlich, dass wir mit unserer Gesellschaft hier gelandet sind. Das Glücksversprechen des letzten Jahrhunderts - materieller Wohlstand - hat eine (westliche) Kultur von Leistung, Produktion, Konsum und permanentem äußerem Wachstum geprägt. Die massiven Nebenwirkungen können nicht länger verleugnet werden (wie bspw. die Problematik der Entsorgung unseres Überkonsums) und ich bin unendlich dankbar, dass sich immer mehr Menschen dafür einsetzen neue und nachhaltige Lösung hierfür zu finden!

 

Auch auf persönlicher (und damit psychologischer) Ebene haben wir einen hohen Preis für diesen materiellen Wohlstand bezahlt. Auf Dauer ist dieser Lebensstil nämlich nur auf Kosten unserer Gefühle möglich. Und damit auf Kosten unserer Lebendigkeit und unserer ehrlichen, tiefen Lebensfreude. Auch hier gibt es also Handlungsbedarf!

 

 

Unsere Gefühle & Bedürfnisse sind unsere Wegweiser

 

Unserer Kultur entsprechend haben die wenigsten von uns als Kind die Erfahrung gemacht, dass die eigenen Gefühle und Bedürfnisse wichtig sind und es wert sind gehört und vor allem auch gefühlt (!) zu werden. Geschweige denn, dass sie wertvolle Wegweiser zu einem erfüllten Leben sind. Gefühle weisen uns auf erfüllte und unerfüllte Bedürfnisse hin. Sie sind Ausdruck unserer Lebendigkeit. Doch statt sie zu nutzen haben wir gelernt uns von dieser Lebendigkeit, im Konkreten von unserem Körper abzuschneiden. Das ist eine durchaus clevere Strategie um die vielen unerwünschten Gefühle (mit denen auch unsere Bezugspersonen, aufgrund der eigenen Entfremdung ihrer Gefühlswelt, meist selbst überfordert waren) nicht fühlen zu müssen. 

 

Fast pausenlos zu funktionieren, seine Pflicht zu erfüllen, sich anzupassen und sich mit Konsum zufrieden zu geben ist nämlich nur möglich, wenn wir bestimmte Gefühle und Bedürfnisse (bewusst oder unbewusst) unterdrücken bzw. darauf verzichten. Doch diese Strategie hat eben auch ihre Folgen. Und genau das spüren viele von uns nun immer stärker! Denn irgendwann kann nicht mehr kompensiert werden (genauso wie unser Planet irgendwann nicht mehr mit unserem ganzen Müll zurecht kommt). Irgendwann gelingt es nicht mehr die unerfüllten Bedürfnisse (die ja vom Nichtfühlen nicht einfach weg sind) zu ignorieren und ins Unterbewusstsein zu verbannen.

 

Unzufriedenheit, Streit und Konflikte sind sooo wichtige und wertvolle Hinweise 
unseres Unterbewusstsein, sich mal wieder sich selbst zuzuwenden.
Die Versuchung ist groß, diese Hinweise als lästig abzutun und ihnen aus dem Weg zu gehen. Nicht selten werden diese Unstimmigkeiten dann letztendlich über den Körper ausgetragen. So weit muss es nicht kommen!

 

(Nebenbei sei erwähnt, dass Psychosomatik keine psychische Krankheit oder besondere Behandlungsform ist, sondern eine Beschreibung dafür, wie wir Menschen nun einmal funktionieren - alle, immer. Unsere Gedanken und Gefühle, d.h. unsere Psyche ist mit unserem Körper untrennbar verbunden. Während jeder Gedanke und jedes Gefühl mit einer nervlichen, d.h. elektrischen und chemischen Aktivität einhergeht und daher messbar ist, ist unser gesamter Körper von Nervenfasern durchzogen. Körper und Psyche beeinflussen sich wechselseitig und brauchen daher gleichwertige Beachtung!)

 

 

Wie kommen wir da raus?

 

Basierend auf diesen Überlegungen möchte ich dir heute ein neues Glücks-Verständnis vorstellen, weil es mir ein wirkliches Anliegen ist, dass die Erkenntnisse aus Psychologie, 

Neurowissenschaft und anderen Disziplinen immer mehr Platz und Nutzen in unserem Alltag und unserem Bewusstsein finden. Es gibt sie nämlich, die alternative Lösung.

 

Diese "selbstermächtigte" Sichtweise, so einfach und banal sie auch klingt, möchte ich dir heute anbieten und wirklich ans Herz legen. 

 

Glück ist kein Ziel, das wir erreichen können. Glück ist eine Stimmung.

 

Ja, eine Stimmung, die kommt und geht. Ein Bündel aus Körperempfindungen, Gefühlen und Gedanken (innere Einstellung). Und darauf kannst du Einfluss nehmen, sofern du dich darin übst deine Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen auch bewusst wahrzunehmen! Dann kannst du beginnen zu erforschen was da alles in dir steckt, wie das alles in dir zusammenhängt und welche günstigen und ungünstigen Bedingungen sich in dir und im Außen dafür herstellen lassen.

 

Die eigenen Gefühle wahrzunehmen und die dahinter liegenden Bedürfnisse klar herauszufiltern könnte also ein erster Schritt auf diesem selbstwirksamen Weg sein! Und genau das ist oft auch schon das erste Hindernis, wie ich immer wieder in meinen Coachings feststelle. Denn dieser Weg verlangt uns einiges ab. Zum Beispiel sich wirklich bewusst zu werden und einzugestehen, dass wir für die Erfüllung unserer Bedürfnisse immer nur selbst verantwortlich sein können (gerne schieben wir das ja ab á la "wenn XY mich nur wertschätzender behandeln würde,..."). Genauso verlangt es sich selbst wirklich gut zu kennen. Was bin ich und was bin ich nicht? Was entspricht mir wirklich und was nicht? 

 

Es braucht eine gewisse Klarheit darüber was mir gut tut, was nicht, was ich will, was nicht, was mir wichtig ist, was nicht, wie ich ticke und wie ich mich selbst und mein Leben beeinflusse (ob positive oder negativ), unter welchen Bedingungen ich mich wie fühle, wie ich gut für all das sorgen und für mich selbst auch mal einstehen kann. Oft verlangt das auch sehr ehrlich zu sich selbst zu sein und das ist im ersten Moment nicht immer angenehm. Manchmal sogar beängstigend. Vor allem wenn "der faule Kompromiss" (Schein-)Harmonie, Sicherheit und Bequemlichkeit verspricht oder wenn Erwartung, Glaubenssätze und schmerzhafte Gefühle bewusst werden, die dich bisher von dem abgehalten haben worum es dir im Leben wirklich geht!

 

Für die Klärung all dieser Fragen braucht es den Raum und die Zeit. Das geschieht nicht über Nacht und auch nicht durch einmal hinsetzen und drüber nachdenken. Es braucht inspirierende Lernräume, den Austausch mit anderen und Menschen mit Praxis-Know-How wie z.B. mich ;) die andere dabei professionell begleiten und genauso mit ihnen wachsen können und wollen.

 

Happiness is an inside job!

 

Haben wir ja alles schon 1000 mal gehört...

Die Frage ist: Meinst du es wirklich ernst damit? Bist du wirklich bereit diesen inneren Job wahrzunehmen? Wem gibst du die Macht über dich und dein Lebensglück?

 

Wer fest entschlossen ist, sich selbst und sein Leben so richtig zu leben, der braucht also eine große Portion Selbst-Bewusstsein. Sich selbst bewusst zu sein, was man braucht um sich mit sich selbst wohl zu fühlen, glücklich zu sein, voll zu leben - nicht erst in der Zukunft oder wenn Ziel X erreicht ist - sondern JETZT. Zu beginnen das herauszufinden und jeden Tag ein kleines bisschen mehr davon umzusetzen, das ist die Alternative, die ich für mich und vielleicht ja auch für dich gefunden habe. Es ist eine Möglichkeit nicht später mal schmerzhaft zu erkennen:

 

"Leben ist das, was dir passiert, während du beschäftigt bist andere Pläne zu machen."

(John Lennon)

 

Darum:

Erobere dir dein Glück zurück!

 

Wer mit sich selbst "gut kann", der wird auch erfolgreich seine Ziele erreichen (die sich dann erfahrungsgemäß oft auch etwas verändern). Doch vor allem wird er sich schon am Weg dahin gut fühlen und persönlich wachsen. Wer mit sich selbst gut in Kontakt ist, der kann auch zu anderen bereichernde Verbindungen und Beziehungen herstellen. Und genau dabei unterstütze ich Menschen (wie dich) liebend gerne - wenn sie möchten und sich bewusst dafür entscheiden :)

 

Wenn du also wirklich bereit bist, auf eine wache und gelassene Art zu entdecken was in dir steckt, biete ich dir gerne ein kostenloses Erstgespräch an und freu mich auf deine Terminanfrage. Vielleicht fühlst du dich aber auch in einer Gruppe von gleichgesinnten Frauen wohler, die ebenso wie du den Weg zu sich selbst (und damit in Folge auch zu den anderen) einschlagen. Dann kann ich dir das AufDankTraining sehr ans Herz legen! 

 

Und völlig egal ob du diesen Weg für dich alleine oder in Begleitung wählst:

 

Ich wünsch' dir alles Glück der Welt auf deinem persönlichen, lebensfrischen Weg!

 

Alles Liebe & Lebensfrische,

Conny

 

 

Mehr Infos zu mir & meinen Angeboten findest du unter www.lebensfrisch.com 

 

 

 

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