#4 Das Geheimnis der guten Gefühle

03/09/2018

Lass' mich raten... du würdest dich manchmal gerne besser fühlen? Nur ein bisschen? Oder willst du dich sogar endlich wieder so richtig gut fühlen?! Rundum wohl, zufrieden, voller Vertrauen, Liebe und Begeisterung für dich und dein Leben? Ja! 

Ich bin mir ziemlich sicher, da haben wir beide mit vielen Menschen etwas gemeinsam :)
Alles was wir tun, tun wir letztlich deswegen um uns gut zu fühlen (wobei "gut" natürlich individuell unterschiedlich ist). Manchmal sind wir mit unseren feel-good-Aktionen erfolgreich, manchmal nicht so und manchmal auch ganz und garnicht und manchmal haben sie einen echt hohen Preis (vor allem wenn wir auf kurzfristige "Fast-Food-Wohlgefühle" setzen). 

 

Der große Irrglaube ist zu denken, keinen Einfluss darauf zu haben wie wir uns fühlen. Doch den haben wir! Und zwar viel mehr als wir uns vorstellen können! Und es gibt sogar mehrere kleine Schräubchen an denen wir täglich drehen können - um eine Wohlfühl-Grundstimmung zu erzeugen, mit der wir immer mehr das Leben erschaffen können, das wir uns "eigentlich" wünschen. Auch du! Genau um diese Schräubchen geht es in meiner Arbeit als Lebensberaterin & Coach und eines davon möchte ich dir mit diesem Artikel vorstellen.

 

Aber Achtung:

Die folgenden Gedanken haben das Potenzial, dein (Gefühls-)Leben grundlegend zu verändern. Vor allem, wenn du dich entscheidest das folgende nicht nur konsumierend zu lesen, sondern auch tatsächlich für dich ausprobieren und überprüfen willst!

Also, bist du bereit? Dann lass' uns loslegen!

 

 

 

 Was verstehen wir denn überhaupt unter GEFÜHLEN?

 

Es gibt kein allgemein gültigen Verständnis bzw. eine einheitliche Definition davon was Gefühle sind. Ich finde für meine Arbeit (sowohl im Alltag mit mir selbst und meinen Liebsten als auch in der professionellen Arbeit mit meinen KlientInnen) die Unterscheidung von Vivian Dittmar sehr hilfreich. Sie unterschiedet in ihrem Buch "Gefühle & Emotionen - eine Gebrauchsanweisung" 5 Hauptgruppen von Empfindungen:

  1. Körperliche Empfindungen - alles was wir von Außen über unsere 5 Sinne, (v.a. Tastsinn) wahrnehmen, aber auch unsere innere Körperwahrnehmung, die sogenannte Tiefensensibilität)

  2. Biologische Programmierungen - dazu gehören Hunger, Durst, Sex, Gier, Eifersucht, Verliebtheit, Muttergefühle,...

  3. Gefühle als soziale Kräfte bzw. die 5 Grundgefühle: Wut, Angst, Trauer, Freude und Scham

  4. Emotionen oder auch emotionale Altlasten - also angestaute und unerlöste Gefühle; sogenannter emotionaler Schmerz bzw. Gefühle, die nicht gefühlt sondern verdrängt/ unterdrückt wurde und damit auch (noch) nicht als Kräfte genutzt werden können

    UND zuletzt die wirklich potenziell lebensverändernden 
     

  5. Fähigkeiten oder Bewusstseinszustände 

       ...also das WIRKLICH GUTE ZEUGS ;) wie z.B.

 

Dankbarkeit, (Selbst)Liebe, Verbundenheit, Mitgefühl, Respekt, Vertrauen, Hingabe, Zufriedenheit, GeborgenHeit, Annahme, Begeisterung,...

 

Zeugs, das uns nachweislich mit Glückshormonen flutet, unseren Körper harmonisiert, Hirn und Herz in Einklang bringt (Herz-Hirn-Kohärenz) und vieles vieles mehr.

 

Die Hirnforschung, Embodimentforschung und weitere angrenzende Wissenschaften liefern uns hierfür mittlerweile wirklich gigantische Beweise - ein unglaublich spannendes Gebiet!

 

 

Und was ist jetzt dieses Geheimnis der "guten Gefühle"?

 

Ganz einfach: 

Wir müssen sie erst entwickeln, uns aneignen, kultivieren. 

 

Das, was mich so sehr begeistert ist, dass dieses "gute Zeugs", also die fünfte Gruppe der Empfindungen, völlig aus der Reihe tanzt.

 

Es gibt einen markanten Unterschied zu den ersten drei "Gefühlsgruppen". 

Empfindungen wie Liebe, Vertrauen oder Mitgefühl nämlich NICHT in uns angelegt. Darum nennt Vivian sie auch "Fähigkeiten oder Bewusstseinszustände", auch wenn wir im alltäglichen Sprachgebrauch dabei oft von Gefühlen reden. 

 

Diese Fühl-Fähigkeiten und deren Auswirkungen auf uns und unser Leben werden nach wie vor noch total unterschätzt und folglich auch noch kaum genutzt!

 

 

Aber warum kommen wir dann oft so schwer an diese 

Gefühle heran?

 

Ja, dafür gibt es mehrere Gründe! 

Die kurze Antwort: Weil wir es nicht gelernt haben!

 

Die meisten Menschen haben weder ausreichend sichere Bindungserfahrungen gemacht (als Grundvoraussetzung), noch sind sie gut mit ihrem Körper und ihren Gefühlen verbunden (vorrangig um sich vor möglichen überwältigenden Gefühlen und Erfahrungen zu schützen), noch glauben sie daran überhaupt Einfluss auf die eigenen Gefühle zu haben. Stattdessen machen sie sich selbst abhängig von äußeren Umständen und Personen (Stichwort: erlernte Hilflosigkeit).

 

 

Doch das lässt sich ändern :) Wenn du willst, JETZT GLEICH!

 

Was du dazu brauchst ist zuerst einmal das nötige (aktuelle) Wissen, eine klare Entscheidung, die BEREITSCHAFT deinen Körper (der sozusagen die Bühne deiner Gefühle ist) zu spüren und auch keinen Rückzieher zu machen, wenn dir auf dem Weg zu den "guten" Gefühlen, erstmal allerhand alter Gefühlsdreck entgegen kommt. Das gehört dazu, wenn wir uns dafür öffnen wieder mehr Lebendigkeit in unserem Leben zuzulassen. Und dann braucht es nur noch ein möglichst spielerisches freudvolles Üben! Übrigens gibt es auch für Gefühlsdreck wunderbare Methoden ihn zu wertvollem Humus zu verwandeln ;) und ich verspreche dir, es zahlt sich aus!

 

 

Mein Fazit: 

 

Die (sogenannten) "guten Gefühle" bzw. positiven Zustände,

müssen wir uns im Laufe unseres Lebens erst aneignen! 

 

Wünschen wir uns also mehr Liebe, Verbundenheit, Respekt, Vertrauen, Hingabe, Zufriedenheit, Geborgenheit oder Begeisterung in unserem Leben, können wir darauf warten oder es von anderen einfordern bis wir alt und grau sind - es wird selten einfach so zu uns kommen. ODER aber wir nutzten JETZT die Chance und fangen an zu üben :)

Zum Beispiel mit der einfachen Frage: 

 

Wann hast du dich das letzte Mal .... (dankbar, zufrieden, voller Liebe, etc.) gefühlt und wie genau hat sich das in deinem Körper angespürt?

 

...taste dich immer näher an dieses (Körper)Gefühl heran, bis es immer selbstverständlicher für dich und deinen Körper wird!

 

Was da alles in uns abläuft und wie das funktioniert, das würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Wenn du aber wissen willst, wie du ganz konkret good-feelings trainieren und in deinem Leben verankern kannst, dann lass' es mich wissen, stell' mir eine konkrete Frage und ich antworte dir gerne! Oder schnupper' einfach mal ins AufDankTraining rein! Da üben wir gemeinsam in der Gruppe und das macht nicht nur mehr Freude sondern ist auch noch viel wirkungsvolle als sich alleine durchzuwurschteln :)

 

In diesem Sinne:
Für mehr GOOD-FEELINGS auf der Welt und aktiven emotionalen Umweltschutz :) 

 

 

Alles Liebe & Lebensfrische,

 

Eure Conny

 

 

P.S. Lies unbedingt auch den Artikel "Wie gefühlskompetent bin ich?" - da breche ich nämlich eine Lanze für die sogenannten "negativen" Gefühle - zur Vervollständigung :)

 

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